18. Juli 2018 Matthias Faerber

Jugend forsch

Neulich wurde ein Bekannter von mir 30 Jahre alt. Seine Kollegen bedauerten ihn heftig – nicht ohne zu erwähnen, dass sie zum Glück deutlich jünger seien als er.

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich lachen. Jugend ist kein Qualitätsmerkmal, sondern zuerst einmal ein Mangel an Erfahrung. Dafür kann man nichts. Aber man muss sich auch nichts darauf einbilden.

Wer seine Jugend allzu sehr betont, läuft Gefahr, dass man ihn nicht ernst nimmt. Genausogut könnte er sagen: „Ich kann nichts, ich weiß nichts und ich interessiere mich für Social Media.“

BUCH-NEUERSCHEINUNG: Das sagt ein Insider aus dem Silicon Valley zur epidemischen Social-Media-Verdummung.